OPEN SPACE

Die Alte Reithalle ist eine Baustelle – aber auch die Bühne für Broken Spaces Are More Likely. Das Projekt inszeniert die Veränderung des Raumes immer wieder neu. 

Zum Auftakt lädt der Künstler Elias Kurth alle ein, mit ihm den Umbau zu beginnen. Vom 19.-22. Juni kannst du im Open Space das Brecheisen ansetzen, auseinanderschrauben, umgraben und aufschichten. 

Die gemeinsam hinterlassenen Spuren werden zu einer Landschaft im Raum. In einer Performance wird die Offiziersbrücke zerlegt. Ende des ersten Aktes. 

1. AKT: DEKONSTRUKTIONS-PERFORMANCE

2. AKT: FEHLSTART

Es blieb eine zerklüftete Landschaft zurück, die seither auf die ungewisse Ankunft der Bagger wartet. Der Raum hängt irgendwo im kulturlosen Spalt, der zwischen Temporärnutzung und Umbau aufgerissen wurde. Statt vorzeitig in den Stillstand zu verfallen, begreift «Broken Spaces» dies als unerwartete Chance, die diffuse Leere erneut aufzubrechen.

 

Im fragilen Raum zwischen Bühne und Baustelle erscheint eine neue Gestalt. Sie sucht sich einen Weg durch das Echo der Zerstörung und lässt zu, dass der staubtrockene Raum neu benetzt wird. Mit dem Wasser entfaltet sich eine ungeahnte Dynamik – und mittendrin entwickelt die Gestalt ihr Eigenleben. Sie zelebriert Anfänge jenseits vom Vertrauten. Versetzt dieser Ritus wiederum alle Moleküle in Bewegung, bewahrt sie so den Ort vor dem vorzeitigen Winterschlaf – oder doch nicht, vielleicht ist auch das: eine Abfolge von Fehlstarts?

 SAVE THE DATE: 

3. AKT: RAW STAGE

25. Oktober 2020

TEAM

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG:

Nik Friedli

Anouk Gyssler

Jacob Ingram-Dodd

Elias Kurth

Noah Schweizer

Luca Schaffer

Daniel Steiner

Irène Wernli

und weitere ...

Koproduktion:

Godi Hertig Stiftung 

Hans und Lina Blattner Stiftung

hibou-Stiftung

Aargauische Kantonalbank (AKB)

Kooperationspartner:

Stadtbauamt Aarau, Barão-Hutter.Atelier, FARA (Freunde Alte Reithalle Aarau)